New Arrival


JE M'APPELLE GRACE, ET TOI?

Acryl auf Leinwand, 118 x 87 cm, 2016

Preview! Coming soon

Exhibitions at International Art Fairs in 2016!!!

 

17.6. - 19.6. 2016 Basel,    RHY ARTIST FAIR / finished
30.9. - 2.10. 2016 Zürich,  CONTEMPORARY ART FAIR / finished

Projects

Farbenfrohe und brilliante Drucke verschiedenster Motive jetzt erhältlich!

Hochwertige Drucke jetzt in der Galerie der schönen Künste erhältlich. Spiegel-Hochglanz-Oberfläche, brilliant, geeignet für den Innen- und den Außenbereich. Technische Daten: 20x30 cm, Transfer-Druck auf Aluminium, Plattenstärke 2 mm, mit Aufhängung.


Paris 2015 »C`EST BEAU LA VIE«, Fotos aus Paris

Berlin 2014

Assistance


Agent 
Katja Vedder, Berlin
Email: katja.vedder@art-objective.com 
Phone: + 49 (0) 179 3 488 488

Art Assistant
Dr. Ana Karaminova, Frankfurt
Email:ana.karaminova@art-objective.com
Phone:+ 49 (0) 176 641 48 061



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HARMONISCHE GEGENPOLE

Von Dr. Ana Karaminova, Kunsthistorikerin und freie Kuratorin                    www.art-objective.com

So, wie das Leben selbst, sind die Werke von Barbara Egin voller Emotionalität und Gegenpole: Stärke-Verletzbarkeit, Tatkraft-Melancholie, Vergänglichkeit-Ewigkeit. Die Gegensätze fungieren harmonisch nebeneinander und nehmen in Malerei, Fotografie und Skulptur Form an. Die Kunstwerke strahlen große Individualität aus und wirken dennoch auf die BetrachterInnen vertraut. Sie zeigen Ausschnitte aus unserem Leben in ungewöhnlichen Konstellationen und rufen dadurch ein Spannungsverhältnis zwischen erlebter und fiktiver Realität hervor.
Während die Künstlerin zu Beginn ihres Schaffens mit kräftigen, dichten Farben malte, dominiert in den aktuellen Gemälden eine helle Farbpalette. Die Konturen und Kontraste lösen sich in übereinander fließenden Farbschichten auf, die Leichtigkeit und Transparenz erzeugen.
Insbesondere Menschen wecken das Interesse von Barbara Egin. Einen wesentlichen Bestandteil ihres Gesamtwerkes bilden Frauendarstellungen. Dabei kämpfen ihre weiblichen Protagonistinnen nicht um Emanzipation und sind nicht als soziokulturelle Konstruktionen eines Geschlechts zu verstehen. Vielmehr sind sie zugleich selbstbewusst und unsicher, stark und verletzlich. Die von der Künstlerin dargestellten Frauen sind jung, alt, kindlich, ja einfach menschlich – Sie spiegeln die psychologischen und biologischen Dimensionen der Weiblichkeit in all ihren Facetten wider.
In den Gemälden der letzten Jahre lässt Barbara Egin immer wieder Luxusgegenstände wie teure Kleider, Accessoires und Designermöbel auf Tiere in ungewöhnlichen Größenverhältnissen treffen. Zwei Welten prallen aufeinander- menschliche Statusobjekte und Natur-Geschöpfe, die jeweils Fragen nach Reichtum und Wertlosigkeit, nach Macht im und über das Leben aufwerfen. Mit Öl auf Holz interpretiert Barbara Egin die Vanitas-Motive der Bildenden Kunst, die bereits seit der Antike die Machtlosigkeit des Menschen über das Leben thematisieren, neu. Das Objekt und das lebendige Gegenüber harmonieren farblich und kompositorisch im Bild. Die Gemälde reflektieren unseren Zeitgeist ohne zu urteilen und eröffnen somit unterschiedliche Interpretationsräume.

 

Von Steffan Biffiger, Kunsthistoriker, Mitglied der AICA (Association Internationale des Critiques d’Art), www.kunstundbuch.ch

Intensive Farben, komplementäre Farbklänge, unruhig flackernde Pinselstriche sowie grosszügig gemalte Gesichter und Körper – dies sind die ersten Eindrücke der expressiven Gemälde von Barbara Egin. Erst bei näherem Betrachten entdeckt man auch eine Schicht der feinen Farbtöne, die sich in einzelnen Bildpartien dem heftigen Malduktus erfolgreich entgegensetzt: Lautes und Leises ergänzen, bereichern und steigern sich gegenseitig.
Menschen vor allem sind es, die Barbara Egin interessieren; Frauen in eigentümlichen Posen stellt sie bevorzugt dar, wobei ihr jede Bewegung, jeder Blick, jede Tätigkeit ihrer Modelle sehr wichtig sind. Die Figuren erscheinen denn auch nie als Vorwand, sie sind präsent, sie werden mit Sinnlichkeit aufgeladen, da es der Malerin immer wieder gelingt, sich selbst ins Spiel zu bringen. Sie führt den Betrachter, der sich oft fast voyeurhaft bemüht, die Zusammenhänge und Bedeutungen zu ergründen: Damen zeigen ihre langen Glieder und räkeln sich lasziv, schauen selbstbewusst und keck aus dem Bild. Gelegentlich wird auch eine Geschichte erzählt, die den Betrachter über eigene Erfahrungen anspricht: eine Situation scheint auf, die eine Reihe von Möglichkeiten für die Fortsetzung offen lässt. Mit ironischem Blick wagt sich die Malerin, bewusst auch Männer-Obsessionen und -Wünsche aufzunehmen und in ihren Bildern zu thematisieren: lustvoll malt sie erotische Symbole wie Mund, Busen, Beine und hebt sie durch Farbe und Form hervor. So liebevoll und ironisch sie ihre Figuren zeichnet, so bewusst geht sie aber auch auf Distanz; weil es ihr zu nahe geht, muss sie Abstand halten. So schafft sie in ihren Gemälden eigentümliche Stimmungen, die an die Bilder eines Eric Fischl erinnern, mit dem sie auch die realistische Malweise gemeinsam hat, die nie in einen platten Naturalismus abdriftet.
Die frühen Figurenbilder sind sehr bunt gemalt, fast grell erscheinen die großzügig und locker gesetzten Pinselstriche mit oft unvermischten Farben. Anklänge an die französischen Fauves, an Matisse auch sind auszumachen. Rot tritt häufig auf und führt zu aggressiven, plakativen Wirkungen. Köpfe und Gliedmaßen sind trotz betonten Konturen oft angeschnitten: die Figuren scheinen den Rahmen zu sprengen; Ornamente überspielen Figur und Hintergrund. Dies ergibt eine stark expressive Wirkung, die noch durch überlang und verformt gezeichnete Glieder, Hände und Finger und die stark farbig modellierten Gesichter verstärkt wird.
In den späteren Bildern werden die Farben leichter, weniger satt aufgetragen, die Zeichnung verläuft lockerer, verfahrener; auch mehrteilige Bilder werden möglich und erlauben spielerische Ausdrucksformen. Die neueren Bilder erscheinen dann eher klassisch ruhig, eine sehr gute Lichtführung wird betont. Wichtig werden die akkurat gemalten, monochromen Hintergründe aus mehreren Farbschichten, vor denen sich die nun oft sehr genau und detailliert wiedergegebenen Gesichter der Figuren stark abheben. Bei den allerneusten Bildern greift der locker, flockig gemalte Hintergrund geradezu auf das Motiv über. Beengende Konturlinien werden aufgegeben zugunsten einer neuerlichen großzügigen malerischen Freiheit, die an die frühen Bilder anknüpft, und offenbar der Malerin in ihrer spontanen Malweise – nun aber technisch gebändigt – bestens entspricht.

PUTMAN MEETS ...

40 x 40 cm, Öl auf Holz, 2011

SCHIESSER II (Detail)

90 x 50 cm, Öl auf HF, 2012

PRADA ZUM TANZTEE

60 x 60 cm, Acryl auf Holz, 2014

GALINA LIEBT SAFFIANO

90 x 110 cm, Acryl auf HF, 2014

ORIENTTANGO

130 x 100 cm, Acryl auf LW, 2014

POSING 1, ANNA u. OPHELIE

100 x 100 cm, Acryl auf Holz, 2013

EISZEIT

110 x 75 cm, Öl auf LW, 2006

USHGULI

130 x 100 cm, Acryl auf LW, 2014

HINTERHOFSTR. 10

30 x 30 cm, Acryl auf Holz, 2002

MATTEO

40 x 50 cm, Acryl auf HF, 2015

FRANZISKA LINKERHAND

65 x 65 cm, Acryl auf HF, 2006

JOHN (Detail)

70 x 100 cm, Acryl auf HF, 2015

ETIENNE (Detail)

40 x 50 cm, Acryl auf HF, 2015

JERRY´S FABELHAFTE WELT (Detail)

110 x 80 cm, Acryl auf Holz, 2013

ARIUS R. MEETS SPEEDY CUBE

70 x 50 cm, Acryl auf Holz, 2014

YAMAMOTO MEETS

100 x 50 cm, Acryl auf Holz, 2014

GIZZI

60 x 50 cm, Öl auf HF, 2012

SONNENBLUME

130 x 120 cm, Acryl auf Papier, 1998

EIN SOFA IN SALZBURG

130 x 120 cm, Acryl auf Papier, 1998

LA MORT A DELLA (Detail)

100 x 130 cm, Acryl auf HF, 2015

FRÜHSTÜCK AUF DER BURG

130 x 120 cm, Acryl auf Papier, 1998

SUGGENBAD (Detail)

40 x 40 cm, Öl auf Holz, 2013

VIA MONTE NAPOLEONE (Detail)

92 x 50 cm, Öl auf LW, 2012

TRÜFFEL

85 x 60 cm, Öl auf Holz, 2012